Russische Kirche (Griechische Kapelle) auf dem Neroberg

Die reich illustrierte Decke der russischen Kirche von innen.

Die reich illustrierte Decke der russischen Kirche von innen.
Nirgendwo in Wiesbaden (vielleicht mit Ausnahme des Thermalbades) treten die heißen Quellen so deutlich in den Vordergrund wie auf dem Kranzplatz mit seinem Kochbrunnen.
Schon in 19. Jahrhundert holten sich hier Kurgäste ihr Heilwasser.
Direkt neben dem eigentlichen Kochbrunnen ist dieser Brunnen, der selbst an warmen Tagen von Dampf verhüllt ist.
Im Winter sieht man selbst aus Gullydeckeln dichte Nebelschwaden aufsteigen.
Einige Schritte entfernt vom Kochbrunnen ist die Kaiser Friedrich Therme, ein Erlebnisbad das nicht nur die Tradition des einstigen römischen Bades vortführt (mit “Tepidarium” und “sudatorium”) sondern die auch mit anderen Badetraditionen kombiniert, inclusive einer finnische Sauna und eines orientalischen Rasul-Dampfbads.
Das wasser des Kochbrunnens wird schon seit langem als Heilmittel eingesetzt. Hier kommt das Wasser aus mehreren heißen Quellen zusammen.
Da vor dem Kurhaus derzeit nur Platz für Baukräne ist, ist die “Eiszeit” diesmal neben das Theater an den “warmen damm” gezogen.
Sehr nette Atmosphäre, selbst wenn man nur zuguckt und einen heißen Mojito schlürft.
Gleich bei Rathaus und Landtag (dem alten kurfürstlichen Schloss) gelegen, ist die Marktkirche Wiesbadens wichtigste evangelische Kirche.
Der Turm des neogotischen Gebäudes ist 92 Meter hoch.

Aquis Mattiacis - die Quellen oder Wasser der Mattiaker. Schon die Römer haben hier gerne in den Thermen gebadet und der Spruch auf dem Kurhaus reift die alte Ortsbezeichnung auf.
So in einer Autokarosse gespiegelt wird man das aber in Zukunft wohl nicht mehr fotografieren können: der Parkplatz wird gerade unter das “Bowling Green” vor dem Kurhaus verlegt.
Neben dem Kurhaus ist die “Griechische Kapelle” sicher die bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt.
In Wahrheit handelt es sich allerdings um eine Russisch-orthodoxe Kirche, die Adolf von Nassau für seine Frau Elisabeta Michailovna, die Nichte des Zaren, bauen ließ.
Die Kirche wird auch heute noch für Gottesdienste genutzt. Ein sehenswerter russischer Friedhof liegt wenige Meter von ihr entfernt.
Die Bergkirche liegt tatsächlich auf einem Hügel ziemlich im Zentrum Wiesbadens - definitiv kein “Berg” aber die Kirche ist dennoch gut sichtbar.
Die Kirche wurde 1879, fast 50 Jahre nach dem Brand der mittelalterlichen Mauritiuskirche eingeweiht und gibt heute dem “Bergkirchenviertel” seinen Namen.
Brunnen am Kurhaus - auch dies kann man wegen der Bauarbeiten zur Zeit so nicht sehen.
Die Mosburg wurde tatsächlich bereits als Ruine gebaut. Sie war als ein dekoratives Element im Park gedacht und erfüllt diesen Zweck ja auch recht gut - vor allem im Nebel!
Das alte Rathaus der Stadt Wiesbaden beherbergt nun das Standesamt.
Rechts der Eingang zum hessischen Landtag.
Das Biebricher Schloss wurde bereits 1744 fertiggestellt, der Park dahinter aber erst 1823.
Hier sieht man die Rückseite des Schlosses, vom Park her aufgenommen.
Ein außergewöhnlicher Anblick: ein amerikanischer Armeejeep parkt im Foyer des Wiesbadener Rathauses!
Des Rätsels Lösung: es handelt sich um eines der Exponate der “Wiesbaden 1945-1948″ -Ausstellung.
Das Kriegerdenkmal wurde 1909 von einem “Franz Preitel” errichtet. Seitdem markiert es den Eingang zum Nerotal-Park.
Der alte Friedhof ist zwar mittlerweile ein Spiel- und Freizeigelände, in einigen Ecken sind aber noch eindrucksvolle Grabanlagen erhalten.
Die Kurstadt Wiesbaden ist berühmt für ihre heißen Quellen.
Die Farbe des Brunnens rührt von den im Wasser gelösten Mineralien her.
Die Ablagerungen sind so stark, dass sie regelmäßig entfernt werden müssen.